publikationen von Bernhard Mosler

diskurs & Progress

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… einer von ihr selbst mit veränderten Menschenwelt nicht mehr zu genügen

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Bernhard Mosler

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Disziplinäre Wissenschaften haben mit Erkenntnissen über Details und Zusammenhänge unserer Welt maßgeblich viele Anwendungen ermöglicht,  die Errungenschaften unserer Zivilisation darstellen.  Hohe Akzeptanz zahlreicher solcher Anwendungen hat Bedingungen menschlichen Daseins komplexer gemacht,  als wenn die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Anwendungen unbekannt  geblieben wären.  So hat sich die Welt,  mit der Menschen in wissenschaftsbasiert anwendungstechnisch geprägten Umgebungen zu tun haben,  sehr verändert.  Nun erwartet man von disziplinär Forschenden,  dass sie so erfolgreich wie solche der Physik,  der Chemie und der Biologie Einsichten als Voraussetzung für lebensweltlich nutzbare Anwendungen gewonnen haben,  auch die komplexen Befindlichkeiten entschlüsseln und beherrschbarer machen,  unter denen in der Gegenwart viele Einzelne ihre persönlichen Anliegen zur Geltung bringen möchten.  Doch dies überfordert Forschende, die auf Disziplinarität und Interdisziplinarität beschränkt sind.

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Aber ohne umfänglichere persönliche Kompetenz der vielen Einzelnen im existenzsichernden Umgang mit komplexen Befindlichkeiten wächst die Gefahr von Zusammenbrüchen bis hin zur versehentlichen Zerstörung unserer ganzen Zivilisation.  Brauchbare Antworten darauf zu finden,  ist Aufgabe von Wissenschaft,  deren Existenzberechtigung letztendlich am menschenweltlichen Nutzen ihrer Erkenntnisse gemessen wird.  Würden Institute disziplinärer beziehungsweise gelegentlich davon ausgehender interdisziplinärer Forschung darin versagen, sich die über ihre disziplinär-interdisziplinären Herangehensweisen hinausgehende Fähigkeit anzueignen,  das von ihnen Verlangte zu liefern,  trügen sie auf die gleiche Weise,  wie sie so überwiegend erfolgreich zur Entwicklung unserer Zivilisation beigetragen haben,  nun zu deren Scheitern bei.

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Brächten wissenschaftliche Institute hingegen die geistige Beweglichkeit und Kraft auf,  sich der Höherentwicklung zur Arbeit in den zwei Forschungsstrukturen - der disziplinär-interdisziplinären zusammen mit einer diese ergänzenden zweiten Forschungsstruktur - zu öffnen,  dann könnten sie auch eher zufriedenstellend menschenweltlich nutzbare Beiträge zum Umgang mit komplexen Daseinsbedingungen leisten.

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Publikationsflut

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Wissenschaft in Gefahr …

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… einer von ihr selbst mit veränderten Menschenwelt nicht mehr zu genügen

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Bernhard Mosler

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Disziplinäre Wissenschaften haben mit Erkenntnissen über Details und Zusammenhänge unserer Welt maßgeblich viele Anwendungen ermöglicht,  die Errungenschaften unserer Zivilisation darstellen.  Hohe Akzeptanz zahlreicher solcher Anwendungen hat Bedingungen menschlichen Daseins komplexer gemacht,  als wenn die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Anwendungen unbekannt  geblieben wären.  So hat sich die Welt,  mit der Menschen in wissenschaftsbasiert anwendungstechnisch geprägten Umgebungen zu tun haben,  sehr verändert.  Nun erwartet man von disziplinär Forschenden,  dass sie so erfolgreich wie solche der Physik,  der Chemie und der Biologie Einsichten als Voraussetzung für lebensweltlich nutzbare Anwendungen gewonnen haben,  auch die komplexen Befindlichkeiten entschlüsseln und beherrschbarer machen,  unter denen in der Gegenwart viele Einzelne ihre persönlichen Anliegen zur Geltung bringen möchten.  Doch dies überfordert Forschende, die auf Disziplinarität und Interdisziplinarität beschränkt sind.

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Aber ohne umfänglichere persönliche Kompetenz der vielen Einzelnen im existenzsichernden Umgang mit komplexen Befindlichkeiten wächst die Gefahr von Zusammenbrüchen bis hin zur versehentlichen Zerstörung unserer ganzen Zivilisation.  Brauchbare Antworten darauf zu finden,  ist Aufgabe von Wissenschaft,  deren Existenzberechtigung letztendlich am menschenweltlichen Nutzen ihrer Erkenntnisse gemessen wird.  Würden Institute disziplinärer beziehungsweise gelegentlich davon ausgehender interdisziplinärer Forschung darin versagen, sich die über ihre disziplinär-interdisziplinären Herangehensweisen hinausgehende Fähigkeit anzueignen,  das von ihnen Verlangte zu liefern,  trügen sie auf die gleiche Weise,  wie sie so überwiegend erfolgreich zur Entwicklung unserer Zivilisation beigetragen haben,  nun zu deren Scheitern bei.

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Brächten wissenschaftliche Institute hingegen die geistige Beweglichkeit und Kraft auf,  sich der Höherentwicklung zur Arbeit in den zwei Forschungsstrukturen - der disziplinär-interdisziplinären zusammen mit einer diese ergänzenden zweiten Forschungsstruktur - zu öffnen,  dann könnten sie auch eher zufriedenstellend menschenweltlich nutzbare Beiträge zum Umgang mit komplexen Daseinsbedingungen leisten.

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